© by Verena Zartler
aktualisiert am 17.03.07


 

 

 

Nach dem Studium und während meiner 1 ½ jährigen Arbeitszeit an der Veterinärmedizinischen Universität Wien habe ich erkannt, daß mir die Gesunderhaltung der Tiere besonders wichtig ist.
Es ist für mich ein natürlicher und logischer Zugang einerseits die Gesundheit des Körpers prophylaktisch zu erhalten und andererseits bei irreparablen Schäden die Lebensqualität des Patienten zu erhöhen.

Nach Abschluß der Spezialausbildung an der IAVC in Hamburg bin ich Mitglied der International Veterinary Chiropractic Association- IVCA und betätige mich ausschließlich auf diesem Gebiet.
Mein Ziel ist es allen Tieren soweit es mir möglich ist mit meine Können und Wissen zu helfen, sowie an der Bewusstseinsbildung rund um die Gesunderhaltung zu arbeiten. Für die anderen Gebiete wie Zähne, Fütterung, Haltung, Hufe, Sattel, usw. arbeite ich mit den jeweiligen Spezialisten zusammen.

Ob Groß, Klein, Jung oder Alt bei jedem können Probleme in dem komplexen System der Biomechanik und dem Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und Nerven auftreten – jedes Tier kann von einer chiropraktischen Behandlung profitieren.

Zuhause am Hof haben wir eine kleine Quarter Horse Zucht, die zurzeit pausiert da ich mich ganz meiner neuen Aufgabe widmen möchte.
Ich war selbst über 7 Jahre aktiv im Nationalen und Internationalen Turniersport, habe viele verschieden Pferde beobachtet und ein gutes Auge für die Bewegung und ihre Abläufe bekommen.
Auch ich habe damals alternative Methoden für meine Pferde in Anspruch genommen und war immer sehr begeistert und überzeugt davon.
Schon damals träumte ich davon die Sportpferde zu unterstützen wie es ein Hochleistungssportler verdient!

Zusätzlich vervollständige ich mein Behandlungsschema mit einer Akupunkturausbildung.

Weiters habe ich mich in den letzen Jahren vermehrt mit den Natural Horsemanship nach Parelli beschäftigt – es ist für mich sehr wichtig und mittlerweile ein nicht mehr wegzudenkender Teil im Umgang.

Wenn sie wollen – geben sie ihr Tier in gute Hände

Bis bald
Cathrin

 

Was ist Chiropraktik?

Chiropraktik (griech. = mit der Hand behandeln) wurde 1895 von D.D. Palmer in den USA entwickelt und zählt heute zur größten Sparte der Alternativ Medizin

Die chiropraktische Behandlung beruht auf der Auffindung der Subluxationen und Berichtigung dieser durch das Adjustment.
Ein Adjustment ist ein mit der Hand ausgeführter spezifischer, kurzer, schneller Impuls mit kleiner Amplitude. Dabei wird der Bandapparat nicht überdehnt und das Gelenk nicht über die normale Beweglichkeit hinaus bewegt.

Eine vertebrale Subluxation (Unterdrückung von Licht = Lebensenergie) ist eine Fehlstellung eines oder mehrere Wirbelknochen, die durch den entstehenden Druck auf die Nerven in weitere Folge die Funktion des Nervensystems beeinträchtigen, da die Informationsleitung der Nerven gestört wird. Das heißt diese Fehlstellung schränkt den normalen Bewegungsspielraum des Gelenkes ein und die Flexibilität der Wirbelsäule geht verloren.
Die Tiere versuchen nun zu Kompensieren, in dem sie die Bewegungen und Körperhaltung verändern und dadurch andere Teile der Wirbelsäule oder die Gliedmaßen vermehrt belasten.
Sekundär können so weiter Subluxationen und eine Verschlimmerung des Zustandes am Skelettapparat oder an den inneren Organen hervorgerufen werden. Muskelverspannungen und Schmerzen beeinträchtigen die Leistungsbereitschaft

Subluxationen können durch folgende Ursachen entstehen: Trauma, Narkose, Transport, Geburtsprobleme, Bewegungsmangel, Leistung, Reiter, Beschlag, Sattel, Alter.

Das Ziel der Chiropraktik ist die Biomechanik der Wirbelsäule und die Funktion des Nervensystems wiederherzustellen um wieder einen Informationsfluss von und zu dem Gehirn herzustellen.
Es wird nicht ein Symptom behandelt sonder die Ursache. Die Lebensenergie wird befreit und die Selbstheilung angeregt.

Das Behandlungsschema ist individuell:
aber angelehnt an die 3 Phasen:
1. Anhalten des Beeinträchtigten Vitalzustandes: 3-6 Wochen, 1-3Adjustments/Woche
2. Erhalten des Subluxationsfreien Zustandes: 2-6 Monate, 1-2 Adjustments/Monat
3. Instandhalten des erreichten Zustandes: 4-6Adjustments/Jahr
normalerweise im Rahmen von 3-6 Behandlungen.

Wenn ihr Tier eines dieser Symptome zeigt, kann Chiropraktik helfen:
Wiedersetzlichkeit beim Reiten, Schweifschalgen, Kopfhochreißen, Berührungsempfindlichkeit, Steifheit, Rücken schwingt nicht, Taktfehler, Juckreiz, Unsymmetrisches Schwitzen…….

Die Chiropraktische Behandlung kann bei jungen und alten Tieren, sowohl bei akuten als auch chronischen Problemen eingesetzt werden um sekundär auftretenden Probleme zu verhindern oder zu mildern und die Lebensqualität zu steigern.
Wie zum Beispiel: Spondylosen, Bandscheibenproblematiken, HD, Arthrosen, Wiederkehrende Ohrenenzündungen, Inkontinenz, ….

Chiropraktik ersetzt die traditionelle Veterinärmedizin nicht, bietet jedoch bei Funktionsstörungen der Wirbelsäule und innerer Organe sowie bei vielen akuten und chronischen Schmerzzuständen mechanischen Ursprungs eine sinnvolle Erweiterung
der schulmedizinischen Therapiemöglichkeiten.

 

Meine Pferdegeschichte:

Mit 7 Jahren machte ich den ersten Reitkurs und 4 Jahre später legte ich dann die Reiterpassprüfung ab. Danach stieg ich auf die Westernreitweise um und durfte die QH Stute meines Vaters reiten. Sie wurde von Jac O Rima gedeckt, aber ich konnte nicht so lange auf das Fohlen warten. Deshalb bekam ich 1996 mein erstes eigenes Pferd "Jacs Golden Glory".

Laufend besuchte ich Oster- und Sommerkurse bei Helmut Schulz am Herminenhof. 1998 legte ich das Western Riding Certificate ab und startete in die erste Turniersaison, die gleich sehr erfolgreich war.

Mit "Glory" habe ich viele schöne Erinnerungen und Erfolge, weil wir einfach gemeinsam gewachsen sind.

Weil ich mich ganz besonders für die Disziplin Reining interessierte, suchten wir 1999 ein geeignetes Pferd und fanden die QH Stute "Melon Kali Whiz" bei Bob Loomis in Oklahoma, die ich bis 2004 konstant erfolgreich showte.

Ich hatte das große Glück meine Pferde zuhause halten zu können und dadurch die Gelegenheit fast jeden Tag zu reiten. Mein Vater hat mich dabei immer sehr unterstützt; er war mein erster und bis heute strengster Trainer.

Ihm folgten dann Rudi Kronsteiner und Morey Fisk.
Ich hole gerne professionellen Rat und Unterstützung, aber erarbeiten muss ich es mir dann selbst - nur so kann es für mich persönlich funktionieren.

Im Sommer 2004 brachten wir eine 3-jährige West Coast Stute der nächsten Generation der Whiz-Zucht aus USA, "Whiz Sugar Coast"
.